Das Spiel des 5. Spieltags am 15.11. begann durchaus positiv für die TG Herford.

Durch viele Fehler des Gegners konnte man schnell viele Punkte und einen gesunden Punkteabstand zum Gegner aufbauen. Im 1. Satz hieß es dann auch am Ende 25:19 für die TG Herford. Bedingt dadurch, dass die meisten Punkte jedoch durch Fehler im gegnerischen Spiel gemacht wurden, viel zunächst nicht auf, dass bereits im 1. Satz wenig eigene Angriffe gekonnt ausgepielt werden konnten und verschiedene Spielabläufe nicht richtig funktionierten.

Im 2. Satz wurde der Gegner spürbar stärker und man musste zwischenzeitlich bereits einem kleinen Rückstand hinterher laufen, schlussendlich konnte man aber wieder durch viele Fehler im gegnerischen Spiel profitieren und gewann diesen Satz noch mit 25:21. Bereits in diesem Satz brachten auch die frisch reingekommenen Spieler von der Ersatzbank nicht den gewünschten Schwung.
Den sicher geglaubten Sieg vor Augen schaltete die Mannschaft ab dem 3. Satz in den Tiefschlafmodus, passte sich den vorher beim Gegner vorhandenen Fehlerspiel an und wunderte sich sodann, dass auf gegnerischen Seite auf einmal das Spiel stärker wurde. Das Resultat: Zwei Sätze in Folge gab man 19:25 ab, so dass es nach 4 ausgepielten Sätzen 2:2 stand und die Frustration bei der TG Herford greifbar war. 
Ansprachen zwischen den Sätzen, in den Auszeiten und lautstarke Anfeuerung von der Bank drangen nicht mehr zu den Spielern auf dem Feld durch und so verlor man auch den 5. und damit entscheidenen Satz mit 9:15.
Diese desolate Leistung der kompletten Mannschaft, quasi das Komplettversagen nach anfänglicher Euphorie, muss dringend abgestellt werden, wenn man nicht bereits in der Hinrunde aktiv gegen den Abstieg spielen will.
Die nächsten Spiele sind nun entscheidend. Auch um ein Gefühl dafür zu bekommen, zu was die Mannschaft wirklich im Stande ist und zu was vielleicht nicht. 
Für die TG Herford spielten: Jochen Bröker, Jan Steffens, Max Tissen, Sebastian Kröger, Michael Hönert, Sebastian Blomeyer, Nikolas Prätsch, Janko Pieper und Christoph Höcker.

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